«AAA-Rating»

Aktien

Die nachhaltigen Aktienmandate der NEUE BANK erhalten mit einem AAA das höchste ESG-Rating (AAA und AA = Vorreiter / A, BBB und BB = Durchschnitt / B und CCC = Schlusslichter) und liegen in ihrer Vergleichsgruppe an der Spitze. Bei diesem Bewertungsverfahren werden alle Unternehmen, die sich im Portfolio befinden, auf vordefinierte Kriterien in den Bereichen Umwelt (E für Environment), Soziales (S für Social) und Unternehmensführung (G für Governance) durchleuchtet. Die NEUE BANK führt diese Beurteilung nicht selbst durch, sondern arbeitet mit einem der renommiertesten Anbietern von ESG-Ratings zusammen, um die Unabhängigkeit zu wahren und Interessenkonflikte zu vermeiden. Damit wir eine solch gute Bewertung erzielen können, halten wir uns bei der Selektion der Unternehmen an strenge Kriterien. In einem ersten Schritt werden alle Unternehmen ausgeschlossen, die in umstrittenen Geschäftsfeldern tätig sind (Kernenergie, Gentechnik, Alkohol, Glücksspiel, Erwachsenen-unterhaltung, Tabak und Waffen).

«Mittels eines Nachhaltigkeitsreports können wir zudem unseren Kunden schwarz auf weiss die Nachhaltigkeit ihres Portfolios belegen.»

Zusätzlich fallen alle Unternehmen weg die schwerwiegende Kontroversen aufweisen (z.B. VW Dieselskandal), gegen den UN Global Compact verstossen und über ein ESG-Rating von BBB und schlechter verfügen. Zum Schluss überprüfen wir die CO2-Emissionen der Gesellschaften, welche im Branchenvergleich unterdurchschnittlich sein müssen – andernfalls werden die Firmen aussortiert. Nach diesem Selektionsprozess führen wir unsere Finanzanalyse durch, wobei
nur die 30 besten Unternehmen in unserem PRIMUS-ETHIK Aktien Welt Mandat Berücksichtigung finden. Mittels eines Nachhaltigkeitsreports können wir unseren Kunden zudem schwarz auf weiss die Nachhaltigkeit ihres Portfolios belegen. Die NEUE BANK ist nicht erst jetzt auf den «Nachhaltigkeitszug» aufgesprungen: unser Mandat besteht bereits seit Anfang 2009, weshalb wir mehr als zwölf Jahre an Erfahrung vorweisen können. Viele Anleger befürchten, dass sie bei der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien auf Performance verzichten müssen. Diese Furcht ist aber unbegründet. Ganz im Gegenteil: Unternehmen die nachhaltig wirtschaften, sind langfristig erfolgreicher. Dies unterstreicht auch die Performance unseres nachhaltigen Aktienmandats in USD:

Natürlich kommt bei unseren nachhaltigen Vermögensverwaltungslösungen auch die NEUE BANK Ampel zum Einsatz. Diese steht weiterhin auf «leicht bullisch» (hellgrün), trotz Rekordständen an den Aktienmärkten. Auf diesen hohen Niveaus steigt die Wahrscheinlichkeit für Korrekturen, die unseres Erachtens jedoch eher technischer Natur sein werden, da das Umfeld mit hohen Unternehmensgewinnen, guten Wirtschaftsdaten und lockerer Geldpolitik nach wie vor für Aktien spricht.

Obligationen

Wer hat Angst vor der Inflation? Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, sowie der Anleihenmarkt jedenfalls nicht. Trotz einem erneuten Anstieg der US-Jahrsteuerung von 5% auf 5.4% betonte Powell abermals, dass der starke Anstieg nur vorübergehender Natur sei und im weiteren Jahresverlauf abnehmen sollte. Auch der Anleihenmarkt teilt diese Meinung.

«Wer hat Angst vor der Inflation? Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, sowie der Anleihenmarkt jedenfalls nicht.»

Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sanken im Berichtsmonat deutlich von 1.50 auf zwischenzeitlich unter 1.25. In der Eurozone zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Auch dort sind die Renditen gesunken, obwohl die Inflationsrate bei knapp 2% verharrte. Der Anleihenmarkt bleibt renditemässig ein Trauerspiel und wir untergewichtet.

Alternative Anlagen

Negative Ölpreise – das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Doch vor etwas mehr als einem Jahr war dies Realität. Bei laufenden Ölpumpen brach die Nachfrage im Zuge der Coronakrise komplett weg, sodass der Future-Preis für die Sorte Brent kurz unter null fiel. Mittlerweile präsentiert sich der Energiemarkt von einer ganz anderen Seite. Aufgrund der kräftigen Konjunkturerholung ist auch der Ölpreis wieder stark gestiegen. Mitte Juli erreichte der Kurs mit rund USD 75
seinen höchsten Wert seit Ende 2014. An der letzten Sitzung des Ölkartells OPEC und seiner Partnerländer wurde sogar entschieden, dass die Ölfördermenge ab August weiter erhöht werden soll. Im Zuge dessen brach der Ölpreis um über 10% ein. Aber auch andere Rohstoffe wie Industriemetalle oder Agrarrohstoffe kamen von ihren diesjährigen Höchstständen zurück. Dies könnten erste Anzeichen sein, dass der stärkste Anstieg der Konjunkturerholung bereits hinter uns liegt.

Währungen

Die schwächeren Rohstoffpreise widerspiegeln sich auch in den Währungen von Ländern mit hohen Rohstoffexporten, wie z.B. Australien. So hat der Aussi-Dollar gegen den US-Dollar im Berichtsmonat über 4% an Wert eingebüsst. Am 19. Juli hat auch unser Währungsindikator gedreht und rät neu, die AUD gegen die USD abzusichern. Wir haben dies mittels Devisentermingeschäften in den betroffenen Mandaten umgesetzt.

Konjunktur

Die US-Wirtschaftsdaten der vergangenen Wochen bestätigen, dass sich die konjunkturelle Erholung fortsetzt. Vor allem der Dienstleistungssektor, welcher von der Aufhebung der Corona-Beschränkungen profitiert, wächst stark. Probleme bereitet weiterhin der Arbeitskräftemangel, welcher es Unternehmen erschwert zu expandieren. Auch in der Eurozone fallen die Konjunkturdaten gut aus. So erreichte der Einkaufsmanagerindex für die Industrie mit 63.4 den höchsten je gemessenen Wert seit Umfragebeginn vor über 24 Jahren. Aktuell sehen wir keine Wolken am blauen Konjunkturhimmel aufziehen.

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